bleibt bis auf weiteres zu Dokumentationszwecken online, wird aber nicht mehr aktualisiert...
Mehr Informationen zur Arbeit von TERRE DES FEMMES finden Sie hier...
die Kampagne "Frau in Bewegung" ist mit der WM zuende gegangen. TERRE DES FEMMES dankt allen UnterstützerInnen und KooperationspartnerInnen für die tolle Zusammenarbeit!
Wir hoffen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsam für die Rechte der Frauen stark machen!
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Lange mussten die deutschen Fußballerinnen auf die verdiente Anerkennung in ihrem Land warten. 1989, zum ersten EM-Sieg, gab’s noch ein Kaffeeservice. Bei der WM 2011, weitere sechs EM-Siege und zwei WM-Titel später, winkt ihnen eine Siegprämie von 60.000 Euro. Und die letzten Spötter schweigen hoffentlich spätestens dann, wenn den Frauen der WM-Hattrick gelingen sollte.
Frauen in Deutschland haben in punkto Bildung und Erwerbsquoten aufgeholt. An der Rollenverteilung ändert sich jedoch kaum etwas: Immer noch verdienen Frauen im Durchschnitt weniger Geld als ihre männlichen Kollegen, viele arbeiten nur in Teilzeit. Damit lag Deutschland 2008 im Europavergleich auf dem viertletzten Platz. Auch um Haushalt und Nachwuchs kümmern sich immer noch größtenteils Frauen. 2010 nahm zwar jeder fünfte Mann Elterngeld in Anspruch, die meisten blieben jedoch nur zwei Monate zu Hause. Frauenorganisationen fordern daher eine zielorientiertere Gleichstellungspolitik der Bundesregierung. Derzeit wird eine Frauenquote für Führungspositionen diskutiert.
Deutlich benachteiligt sind Migrantinnen, denen Herkunft, Religion und fehlende Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen häufig den Zugang zum Arbeitsmarkt erschweren. Mehr Schutz für diese Frauen soll immerhin ein Gesetz gegen Zwangsheirat bieten, über das die Bundesregierung zurzeit berät.
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