bleibt bis auf weiteres zu Dokumentationszwecken online, wird aber nicht mehr aktualisiert...
Mehr Informationen zur Arbeit von TERRE DES FEMMES finden Sie hier...
die Kampagne "Frau in Bewegung" ist mit der WM zuende gegangen. TERRE DES FEMMES dankt allen UnterstützerInnen und KooperationspartnerInnen für die tolle Zusammenarbeit!
Wir hoffen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsam für die Rechte der Frauen stark machen!
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Nachdem Frankreich an der WM-Qualifikation 2007 gescheitert ist, ist die Freude 2011 umso größer: Les Bleus haben sich souverän für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Frankreich verfügt über einen ausgeglichenen Kader, mit hervorstechenden Spielerinnen, wie die beiden WPS-Legionärinnen Sonia Bompastor (Washington Freedom) und Camille Abily (Los Angeles Sol). Die Französinnen gelten als Kassenschlager. Bereits 70 000 Tickets, inklusive 40 000 für die Partie gegen Deutschland, wurden verkauft. Frankreich ohne Fußball - undenkbar. Die ersten Wettbewerbe für Frauen fanden bereits zwischen 1918 und 1932 statt. Heute spielen rund 38.000 Französinnen Fußball. Die Frauenrechtlerin Olympe de Gouges forderte bereits 1791 dieselben Rechte und Pflichten für Frauen und Männer. Als Einwanderungsland mit der größten muslimischen Gemeinde in Europa, ist Frankreich mit besonderen Herausforderungen in Bezug auf Gleichstellungsfragen konfrontiert. Im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes gibt es ein generelles „Verschleierungsverbot. Seit 2010 unterliegen einige Unternehmen einem Frauenquoten-Gesetz. Innerhalb von sechs Jahren müssen Vorstands- und Aufsichtsratsposten zu 40% mit Frauen besetzt sein. Seit der Amtszeit von Nicolas Sarkozy, sind Frauen in der Politik noch stärker unterrepräsentiert. Sie werden schlechter bezahlt als Männer und sind deutlich weniger in einflussreichen Positionen vertreten. Dies quittiert ihnen auch der Gender Gap Report 2010. Mit Platz 46 ist Frankreich bedeutend schlechter aufgestellt, als die europäischen Nachbarländer.
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