bleibt bis auf weiteres zu Dokumentationszwecken online, wird aber nicht mehr aktualisiert...
Mehr Informationen zur Arbeit von TERRE DES FEMMES finden Sie hier...
die Kampagne "Frau in Bewegung" ist mit der WM zuende gegangen. TERRE DES FEMMES dankt allen UnterstützerInnen und KooperationspartnerInnen für die tolle Zusammenarbeit!
Wir hoffen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsam für die Rechte der Frauen stark machen!
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Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2011 ist für das mexikanische Frauenteam ein herausragender Erfolg. Erstmalig besiegten sie im Halbfinale des WM-Qualifikationsturniers die USA und sicherten sich zum zweiten Mal das Ticket zur WM. Das war ein großer Triumph über die US-Amerikanerinnen, die so ihre direkte WM-Teilnahme für die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland verpassten. In Mexiko gibt es zwar einige positive Entwicklungen, wie die Straffreiheit von Abtreibungen, jedoch fehlt es dem Staat noch an geeigneten Methoden, um die Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Dies wird vor allem im Strafrecht deutlich. Im März 2006 wurden viele Frauen bei einer Menschenrechtsdemonstration verhaftet und anschließend von den Polizisten vergewaltigt. Die Opfer wurden um ihr Leben und das Wohl ihrer Familien bedroht und damit eingeschüchtert. Trotzdem diese Vorfälle von internationalen Organisationen angeprangert wurden, reagierte der Staat zurückhaltend. Es wurde gefordert, dass solche Vorfälle verfolgt und gebührend bestraft werden, jedoch wurden die Taten verharmlost und viele der Täter freigesprochen. Ein seit den 90er Jahren andauerndes Problem Mexikos sind gezielte, organisierte Frauenmorde in Großstädten wie Ciudad Juárez. Vom Staat sind diese Morde nicht als geschlechterspezifisch anerkannt und die Ermittlungen werden verfälscht oder verzögert. Ein großes Hindernis im Kampf gegen den Femnizid ist der generelle Anstieg der Kriminalität in Mexiko, der eine genaue Zuordnung inzwischen fast unmöglich macht.
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