bleibt bis auf weiteres zu Dokumentationszwecken online, wird aber nicht mehr aktualisiert...
Mehr Informationen zur Arbeit von TERRE DES FEMMES finden Sie hier...
die Kampagne "Frau in Bewegung" ist mit der WM zuende gegangen. TERRE DES FEMMES dankt allen UnterstützerInnen und KooperationspartnerInnen für die tolle Zusammenarbeit!
Wir hoffen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsam für die Rechte der Frauen stark machen!
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Die Australierinnen, in Anlehnung an die inoffizielle Nationalhymne „Waltzing Matilda“ auch „Matildas“ genannt, feiern einige Erfolge. Im Mai 2010 sorgten sie für Aufsehen mit dem Gewinn der Asienmeisterschaft. Down-Unders Aufwärtstrend scheint ungebrochen. Die Spielerinnen Lisa de Vanna und Kathryn Gill gelten als gefährliche Torschützinnen. Als populärste Frauen-Sportart des Landes, wird Frauenfußball vom Staat gefördert und kann nicht über Nachwuchs klagen. Im Vergleich zu der männlichen Nationalmannschaft stehen die Matildas jedoch weit im Abseits. Bekannter wurden sie schließlich weniger für ihre spielerische Leistung, als für ihre freizügigen Posen in einem Nackt-Kalender. Australien gehörte zu den Vorreitern in den Anfängen der Frauenbewegung. Bereits in den frühen 80er Jahren führte Australien eine Gender-Budgetierung ein, mit dem Ziel einer gerechten Verteilung von staatlichen Haushaltsmitteln zwischen Männern und Frauen. Seit 1984 schreibt der „Sex Discrimination Act“, mit einer Erweiterung von 2010, Regeln gegen die Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes vor. In internationalen Vergleichsstudien liegt Australien dennoch bestenfalls im Mittelfeld. Besonders in den Bereichen Elternzeit und gleichwertige Bezahlung schneidet Australien schlecht ab. Der „Global Gender Gap Report“ verweist auf Australiens Abwärtstrend im internationalen Ranking. Mit Platz 23 liegt Australien sogar hinter Ländern wie Sri Lanka und die Philipinen.
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